Book-on-Demand
(auch Print-on-Demand)

Bei Book-on-Demand arbeiten wir seit Jahren mit Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) zusammen. Wir haben bereits mehrere Bücher in diesem Verfahren veröffentlicht, die bei Amazon als Taschenbücher verkauft werden. Die Vorteile, die uns dieses Publikationsverfahren bei gedruckten Büchern bietet, haben uns ebenso überzeugt wie die hohe Qualität der fertigen Produkte.

Auf dieser Seite haben wir einige der wichtigsten Vor- und Nachteile dieses Publikationsverfahrens (zugeschnitten auf Amazon KDP) zusammengestellt.

Sämtliche Informationen über Amazon KDP Publishing gibt es hier: Amazon KDP

Allgemeine Infos zum Book-on-Demand-Verfahren finden Sie auch bei Wikipedia.

Book-on-Demand hat sich im Laufe der letzten 25 Jahre zu einem attraktiven und ausgereiften Publikationsverfahren entwickelt, das zahlreiche Stärken in sich vereint. Die Basis bildet dabei die Digitaldrucktechnik. Durch sie ist es möglich, Bücher auf den Markt zu bringen, ohne bereits im Vorhinein eine gesamte Auflage herstellen, finanzieren und dann lagern zu müssen.

Die Druckvorlage ist ein digitaler Datensatz, der im System des Herstellers (z.B. bei Amazon) dauerhaft aufbewahrt wird. Bestellt ein Kunde das Buch bei Amazon, wird dieser Datensatz entsprechend dem Layout gedruckt, gebunden, endgefertigt und anschließend an die Adresse des Kunden versandt. Das alles funktioniert rasch und zuverlässig.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Bücher bleiben ständig lieferbar. Nicht mehr erhältlich sind sie erst dann, wenn sie der Autor bzw. Verlag gezielt aus dem System nimmt. Erst dann werden die Produktion und der Vertrieb eingestellt. 
  • Die Vorratshaltung der Datensätze ist bei Amazon kostenfrei.
  • Neuauflagen und Nachdrucke sind jederzeit zu denselben günstigen Bedingungen möglich.
  • Die Lagerhaltung von Büchern beim Autor bzw. Verlag entfällt.
  • Der Versand an die Buchkunden erfolgt direkt durch Amazon.
  • Es gibt keine Mindestauflage.
  • Die Kosten für den Druck des Buches sind im Bruttopreis des Buches bereits enthalten. Der Autor bzw. Verlag finanziert sie nicht vor.
  • Print-on-Demand ermöglicht sehr einfach auch Editionen für kleinere Zielgruppen.
  • Autoren, die z.B. mit Lesungen auftreten, können ihre bei einem Verlag veröffentlichten, aber mittlerweile “vergriffenen” Bücher als Selbstpublikation neu auflegen und damit wieder lieferbar machen.
  • Der Autor verdient pro verkauftem Buch Tantiemen, die um einiges höher als bei Verlagen sind. Bei Amazon gegenwärtig 60% des Nettoverkaufspreises.

Nachteile:

  • Beim Print-on-Demand-Verfahren bei Amazon und anderen Anbietern stehen produktionsbedingt nur standardisierte Formate, bestimmte Papiersorten und andere Ausstattungsmerkmale zur Verfügung. Für normale, qualitativ hochwertige Taschenbücher ist das jedoch normalerweise völlig ausreichend. Eine Auflistung der bei Amazon KDP angebotenen Formate finden Sie hier. Alle gängigen Taschenbuchformate sind darunter.
  • Der Autor bzw. Verlag ist für die inhaltliche Richtigkeit und die Pflege des Datensatzes selbst verantwortlich.
  • Autoren haben beim Marketing keinen Verlag hinter sich und müssen sich selbst darum kümmern.
  • Die von Amazon vergebene, kostenlose ISBN ist nur innerhalb des Amazon-Ökosystems relevant. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, eine eigene ISBN zu verwenden. Dann scheint das Buch auch in den Buchhandelskatalogen auf.

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